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CBM vs. DEM

Daß die Calculus Based-Methode im Stande ist, Dimensionen zu unterscheiden, beweist der folgende Satz:

  satz1130


Beweis. Wir beschränken uns in diesem Beweis auf den Fall zweier Voluminagif im tex2html_wrap_inline4661 . Die Beweisidee liegt nun darin, jede mögliche Dimension der Durchschnitte der beiden Ränder und Inneren durch Terme innerhalb der CBM zu erfassen und diese schließlich folgendermaßen mittels logischer Konjunktion ( tex2html_wrap_inline5149 ) zu verknüpfen:

displaymath1139

Zu jedem möglichen Term der DEMgif muß also nur noch ein äquivalenter Term der CBM angegeben werden, damit jede mit Hilfe der DEM dargestellte topologische Beziehung auch von der Calculus Based Method erfaßt werden kann:

 
    		  tex2html_wrap_inline5303 
    		  tex2html_wrap_inline5305 
    		  tex2html_wrap_inline5307  
 [0.2cm]
    		  tex2html_wrap_inline5309 
    		  tex2html_wrap_inline5305 
    		  tex2html_wrap_inline5313  
 [0.2cm]
    		  tex2html_wrap_inline5315 
    		  tex2html_wrap_inline5305 
    		  tex2html_wrap_inline5319  
 [0.2cm]
    		  tex2html_wrap_inline5321 
    		  tex2html_wrap_inline5305 
    		  tex2html_wrap_inline5325 
        tex2html_wrap_inline5147   tex2html_wrap_inline5329  
 [0.2cm]

tex2html_wrap_inline5147 tex2html_wrap_inline5333 [0.2cm] tex2html_wrap_inline5335 tex2html_wrap_inline5305 tex2html_wrap_inline5339 tex2html_wrap_inline5147 tex2html_wrap_inline5343 tex2html_wrap_inline5147 tex2html_wrap_inline5347 [0.2cm] tex2html_wrap_inline5349 tex2html_wrap_inline5305 tex2html_wrap_inline5353 tex2html_wrap_inline5147 tex2html_wrap_inline5357 [0.2cm] tex2html_wrap_inline5359 tex2html_wrap_inline5305 tex2html_wrap_inline5357 tex2html_wrap_inline5147 tex2html_wrap_inline5343 tex2html_wrap_inline5147 tex2html_wrap_inline5347 [0.2cm] tex2html_wrap_inline5373 tex2html_wrap_inline5305 tex2html_wrap_inline5353 tex2html_wrap_inline5147 tex2html_wrap_inline5339 [0.2cm] tex2html_wrap_inline5383 tex2html_wrap_inline5305 tex2html_wrap_inline5347 tex2html_wrap_inline5147 tex2html_wrap_inline5391 [0.2cm] tex2html_wrap_inline5393 tex2html_wrap_inline5305 tex2html_wrap_inline5357 tex2html_wrap_inline5147 tex2html_wrap_inline5339 tex2html_wrap_inline5147 tex2html_wrap_inline5353     tex2html_wrap_inline4689 [0.2cm]

Als Beispiel nehmen wir den Fall eines 2-covered_by zweier Volumina, welcher innerhalb der DEM mit dieser tex2html_wrap_inline5409 -Matrix dargestellt wird:

displaymath1164

Nach Anwendung der Regeln, die im obigen Beweis erarbeitet wurden, ergibt sich folgender CBM-Ausdruck:

 
  		 ( tex2html_wrap_inline5325 
      tex2html_wrap_inline5147   tex2html_wrap_inline5329 
      tex2html_wrap_inline5147   tex2html_wrap_inline5333 )
      tex2html_wrap_inline5149  		 ( tex2html_wrap_inline5423 ) 
 [0.2cm]
  		 ( tex2html_wrap_inline5353 
      tex2html_wrap_inline5147   tex2html_wrap_inline5357 ) 
      tex2html_wrap_inline5149  		 ( tex2html_wrap_inline5433 ) 
 [0.2cm]
  		 ( tex2html_wrap_inline5357 
      tex2html_wrap_inline5147   tex2html_wrap_inline5343 
      tex2html_wrap_inline5147   tex2html_wrap_inline5347 )
      tex2html_wrap_inline5149  		 ( tex2html_wrap_inline5447 ) 
 [0.2cm]
  		 ( tex2html_wrap_inline5357 
      tex2html_wrap_inline5147   tex2html_wrap_inline5339 
      tex2html_wrap_inline5147   tex2html_wrap_inline5353 )
  		 ( tex2html_wrap_inline5459 )

Satz 3.3 besagt also, daß mit der CBM alle topologischen Beziehungen der DEM zu unterscheiden sind. Aber gilt auch die Umkehrung dieser Aussage? Nein, denn es ist leicht zu sehen, daß es topologische Fälle gibt, die mit der DEM nicht unterscheidbar sind, während sie mit der CBM differenziert werden können. Nehmen wir beispielsweise die beiden topologischen Beziehungen zwischen einem Volumen und einer Fläche aus Abb. 3.7, welche beide mittels der DEM durch folgende tex2html_wrap_inline5409 -Matrix repräsentiert werden:

displaymath1185

  figure2946

Die Tatsache, daß die erste Situation allerdings einem cross entspricht und die zweite einem in, wird erst durch die CBM erfaßt, wo wir eine Unterscheidung mit den zugrundeliegenden Primitiven erreichen können:

 
  		 ( tex2html_wrap_inline5463   tex2html_wrap_inline5149 
      tex2html_wrap_inline5467   tex2html_wrap_inline5149 
      tex2html_wrap_inline5471 )
  		 (a) 
 [0.2cm]
  		 ( tex2html_wrap_inline5475   tex2html_wrap_inline5149 
      tex2html_wrap_inline5467   tex2html_wrap_inline5149 
      tex2html_wrap_inline5471 )
  		 (b) 
 [0.2cm]

Diese zusätzliche Ausdruckskraft wird der CBM vor allem durch die in-Beziehung (aber auch durch die Randoperatoren tex2html_wrap_inline5487 und tex2html_wrap_inline5489 ) verliehen. Die in-Beziehung (vgl. Definition 3.13) ermöglicht die Aussage, daß das Ergebnis eines Schnittes zweier Objekte zu einem von ihnen identisch ist, was ein eindeutig stärkeres Ergebnis darstellt, als die bloße Dimension des Schnittes (wie im Fall der DEM).

Wir können also als Resultat dieses Abschnittes den Satz 3.3 noch verschärfen:

  satz1214


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Stefan Hecht
Thu Aug 26 14:06:24 MET DST 1999