Daß die Calculus Based-Methode im Stande ist, Dimensionen zu unterscheiden, beweist der folgende Satz:
Beweis. Wir beschränken uns in diesem Beweis auf
den Fall zweier Volumina
im
. Die Beweisidee liegt nun darin,
jede mögliche Dimension der Durchschnitte der beiden Ränder
und Inneren durch Terme innerhalb der CBM zu erfassen
und diese schließlich folgendermaßen mittels logischer
Konjunktion (
) zu verknüpfen:
Zu jedem möglichen Term der DEM
muß also nur
noch ein äquivalenter Term der CBM angegeben werden,
damit jede mit Hilfe der DEM dargestellte topologische
Beziehung auch von der Calculus Based Method erfaßt
werden kann:
[0.2cm]
[0.2cm]
[0.2cm]
[0.2cm]
[0.2cm]
[0.2cm]
[0.2cm]
[0.2cm]
[0.2cm]
[0.2cm]
[0.2cm]
Als Beispiel nehmen wir den Fall eines 2-covered_by
zweier Volumina, welcher innerhalb der DEM mit dieser
-Matrix dargestellt wird:
Nach Anwendung der Regeln, die im obigen Beweis erarbeitet wurden, ergibt sich folgender CBM-Ausdruck:
(![]()
![]()
![]()
![]()
)
(
) [0.2cm] (
![]()
![]()
)
(
) [0.2cm] (
![]()
![]()
![]()
![]()
)
(
) [0.2cm] (
![]()
![]()
![]()
![]()
) (
)
Satz 3.3 besagt also, daß mit der CBM alle
topologischen Beziehungen der DEM zu unterscheiden sind.
Aber gilt auch die Umkehrung dieser Aussage?
Nein, denn es ist leicht zu sehen, daß es topologische Fälle
gibt, die mit der DEM nicht unterscheidbar sind, während
sie mit der CBM differenziert werden können. Nehmen wir
beispielsweise die beiden topologischen Beziehungen zwischen einem
Volumen und einer Fläche aus Abb. 3.7, welche beide
mittels der DEM durch folgende
-Matrix
repräsentiert werden:
Die Tatsache, daß die erste Situation allerdings einem cross entspricht und die zweite einem in, wird erst durch die CBM erfaßt, wo wir eine Unterscheidung mit den zugrundeliegenden Primitiven erreichen können:
(![]()
![]()
![]()
![]()
) (a) [0.2cm] (
![]()
![]()
![]()
![]()
) (b) [0.2cm]
Diese zusätzliche Ausdruckskraft wird der CBM vor allem
durch die in-Beziehung (aber auch durch die Randoperatoren
und
) verliehen.
Die in-Beziehung (vgl. Definition 3.13) ermöglicht
die Aussage, daß das Ergebnis eines Schnittes zweier Objekte zu
einem von ihnen identisch ist, was ein eindeutig stärkeres
Ergebnis darstellt, als die bloße Dimension des Schnittes (wie im
Fall der DEM).
Wir können also als Resultat dieses Abschnittes den Satz 3.3 noch verschärfen: