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Kalkülbasierte Methode (CBM)

 

Mit der im Jahre 1993 vorgestellten Calculus Based Method (vgl. [CFvO93]) verfolgen CLEMENTINI, DI FELICE und VAN OOSTEROM einen komplementären Ansatz zum bisher vollzogenen Weg, die Anzahl unterscheidbarer topologischer Beziehungen zu erhöhen, um die Mächtigkeit des Modells voranzutreiben. Sie geben vielmehr ein Repräsentationsmodell an, welches mit nur 5 topologischen Beziehungen auskommt und trotzdem keine Ausdruckskraft gegenüber den zuvor erläuterten Modellen einbüßt. Dazu werden zusätzlich Randoperatoren explizit eingeführt und ein Kalkül entwickelt, das es erlaubt, topologische Beziehungen (auf den Objekten selbst oder deren Rändern) zu verknüpfen. Die topologischen Beziehungen (und Randoperatoren) werden wieder für den 3-dimensionalen Raum definiertgif und in Kapitel 6 für die 3D-Integration in das GEOTOOLKIT aufgegriffen.

Von dem so in 3.4.1 vorzustellenden Repräsentationsmodell für topologische Beziehungen CBM wird im darauffolgenden Abschnitt 3.4.2 gezeigt, daß einerseits die eingeführten 5 Beziehungen vollständig sind - also jede topologische Lage erfassen können - und daß sie sich anderseits paarweise unterscheiden, d.h. keine zwei Beziehungen die gleiche topologische Lage charakterisieren. Ein Vergleich der Mächtigkeit gegenüber 9IM und DEM beendet dann dieses Kapitel.





Stefan Hecht
Thu Aug 26 14:06:24 MET DST 1999